20211001

Nachtrag: September

tl;Dr: Kein Erfolg im OD, LiS 3 ist okay, Brettspiele gehen voran,
Epigonii wurde umgeschrieben, Arbeit sieht ungewisser Zukunft entgegen, DUNE war toll.

Wieder ist ein Monat vergangen. Es wirkte alles etwas durcheinander, so richtig glücklich ist man noch nicht geworden, einige Dinge finden Abschluß, andere laufen weiter, manche fangen gerade erst an. Aber der Reihe nach.

Im Online-Dating passierte wenig, ich hatte ein Match, und ob  sich was draus entwickelt bleibt abzuwarten, seitdem ich alle Dienste außer OKCupid beendet habe, scheint der Fokus ein bisschen weiter zu wandern, ich bekomme aber immer noch den Eindruck, dass es nicht wirklich erfüllend ist. Immerhin hab ich wieder runtergeschrumpft, statt auf sechs verschiedenen Seiten bin ich nur noch auf einer, und es scheint nicht wirklich ein Verlust gewesen zu sein, aber dass ist ja ein generelles Thema beim Online-Dating. Es ist nicht wirklich ein Verlust.

Im Videospielbereich hatte ich die Chance das neue Life Is Strange: True Colors zu spielen. Ich fands okay. Deutlich schwächer als noch das erste Spiel, und wieder etwas Charakter-fokussierter, aber weniger tiefgehend, wenn ich ehrlich bin. 

Zu wenig, zu langwierig, zu gerin das Investment das das Spiel dem Spieler aufdrängt. Nicht enttäuschend, aber auch nicht so cool wie man hoffen würde. Ansonsten habe ich den Monat viel damit verbracht, Stellaris wieder zu spielen, was auch ganz schön war, aber letztlich auch selbstgefällig ist, da das Spiel keine wirklichen Neuheiten mitbringt, selbst wenn man sich die ständige Konzeptanpassung des Spiels durch seine Megapatches ansieht.

In Brettspiel-News konnte ich die Chance nutzen, und sowohl Mercenaries als auch Rise and Decline of a Galactic Imperium in VASSAL updaten als auch Module für Tabletop Simulator erstellen. Das wiederum hatte den Vorteil, dass ich es sowohl einem komplett neuen Publikum zur Verfügung stellen konnte, als auch langsam in Richtung "Genügend gespieltestet für einen potenziellen Release" bewegen. 

Wobei es immernoch starke Spezialisten-Spiele bleiben werden, wie auch das von mir neue angefangene Sector General, das eine RaDoaGI-Abspaltung ist. Frustrierend sowas, wenn man Ideen hat, die man ausarbeiten will, aber die anderen Projekte sowieso schon rumliegen und auch mal weiter bearbeitet werden sollten.

Was Rollenspiel-Design angeht, hab ich bei Epigonii einiges umschreiben müssen, weil elementare Spielkonzepte rausgeflogen sind, weil sie einfach nicht für das was ich mit den Runden vorhatte funktioniert hat. Das war...schmerzhaft, aber überwindbar. Jetzt geht es daran, endlich die Kampange zu vervollständigen, und dann endlich ein Layout zu finden, damit ich weiß wo noch Zeichnungen fehlen und was genau da rein muss. 

Ich hatte Muße, mir Journey wieder anzugucken, als auch Gates of Gehenna und dabei wieder festgestellt, wie viel eigentlich noch auf Halde sitzt. Grmpfl. Immerhin hätte ich großes Interesse daran, an Journey weiter zu arbeiten, aber eigentlich läuft das auf dasselbe Problem hinaus. Man muss es schon einmal am Stück machen.

In Film- und Fernsehnews, der neue DUNE ist sehr gut, evtl ein paar Minuten zu lang, aber stimmig, mit guter Musik, guten Dialogen, tolles Update und vor allem mit viel Zeit für die Charaktere und die eigentliche Story von Dune, wobei ich auch gemerkt habe, dass viele die Bücher nie angefasst haben und jenseits des alten Films gar keine Berührung mit dem Stoff haben, was das Bild der Geschichte natürlich auch sehr verzerrt. Green Knight habe ich immer noch nicht gesehen, auch der 4te Evangelion Restart-Film bleibt mir verborgen, ich kann die Kraft für 2 1/2h Film dabei zuhause irgendwie nicht finden. 

Dafür hab ich etwas Brooklyn 99 geguckt, was witzig ist, aber wie auch bei Big Bang Theory mir eigentlich kalt den Rücken runtergeht, da die Show sich daran ergötzt, dass seine Charaktere sich wie Vollpfosten verhalten. Eventuell sehne ich mich auch nach spitzfindigeren Zeiten zurück, aber Komödien waren ja nur selten bislang wirklich clever. Dafür hat mich der Einstieg zu FOUNDATION durchaus bisher abgeholt. Ich bin gespannt, wie die weitere Umsetzung einer der Ur-Serien des modernen SciFi-Genre sich weiter entwickeln wird, gerade auch da sie das menschliche Element sehr stark in den Vordergrund drücken.

Und auf der Arbeit? Geht stetig voran, ob es emsig ist, und wie es wird, ist ungewiss. Ich habe überhaupt kein Gefühl mehr für meine aktuelle Arbeitsstelle, und sehe da auch einer befremdlichen Zukunft entgegen. Was sich draus entwickelt werde ich sehen müssen, was unangenehm ist.


(Dieser Post wurde nachträglich am 6ten Oktober verfasst.)

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