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20120201

Das Jahr des Feuers - Part XXXVIII

Warunk - Unsere Helden erleben hier so Einiges


28.10.2010



Wie die Helden am letzten Abend ankamen, war die Stadt Warunk, Herz der schwarzen Warunkei schon längst in Sichtweite. Alles was zwischen unseren Helden und der Stadt stand, war der Radrom, mit einer Breite von über 60m und reißenden Fluten ein schier undurchdringbarer Fluss. 

Nun stand ihnen aber noch die Möglichkeit zugute, über die große Westbrücke zur Stadt zu gelangen. Quer über die Breite des Flusses gespannt, mit diversen Aufbauten, Toren, Wächtern und ganzen Behausungen auf der Brücke selbst, wirkte sie schon ganz allein wie ein kleiner Vorort für Warunk selbst, dass zweiteilig am Molchberg gelegen ist. 

Beinah alle Helden kamen ohne Probleme über die Brücke, die allermeisten ihre schwarzen Uniformen verbrennend, spätestens wenn sie hinüber waren. War es Rhugash, der das Unglück hatte, mit seiner Drachengarden-Uniform als Zwerg zu sehr aufzufallen und wurde von den Wachen aufgehalten. Erst durch das beherzte Eingreifen seitens Thimron und Gulmonds konnten diese Wachen von Rhugash abgebracht werden und dieser streifte in einem unbeobachteten Moment die verräterischen Kleidungsstücke ab. 

Damit gelangten die Helden aber auch schlussendlich nach Warunk, Hauptstadt der Warunkei selbst. Die Stadt war ein einziger dreckiger Moloch, nein, nicht einmal ein solcher. Mehr schlicht einem großen Abfallhaufen, auf dessen Straßen gar die Toten frei wandelten, war sie dreckig, vielfach aber auch einfach unschön. 

Ein Schandfleck auf dem Antlitz Aventuriens. Mit ihrer Ankunft in Warunk selbst, versuchten sie schnell, eine Unterkunft, wenigstens aber Kontakt aufzubauen, nach Gulmonds Suggestion sogar zum örtlichen Untergrund. Währenddessen lernte Kinjao Iryibaryiaan kennen, einen offensichtlichen Krüppel trotz augenscheinlicher massiver Körperkräfte. 

Sein Geist war deutlich zerstört worden. Erst später sollte Kinjao herausfinden, dass es sich hierbei um einen ehemaligen Hesinde-Geweihten gehandelt hatte. Durch ihn aber war es auch, zusammen mit Gulmonds starkem Einsatz, dass die Helden nach einer etwas obskuren Begegnung in Warunk, schließlich auch auf den Widerstand der Stadt trafen. 

Während das Gros der Helden nun vom Widerstand instruiert wurde, lernte Karon die Stadt von einer anderen Seite kennen. Am Abend durch den Ort marschierend, traf er auf eine große und festliche Prozession von Feiernden, welches in blutigen Ritualen zugunsten Rhazzazors auf dem großen Warunker Stadtplatz führte. Schließlich stieß aber auch zu seinen Gefährten hinzu. 

Die Helden hatten zu diesem Zeitpunkt bereits durch Iriybaryiaan den Hinweis erhalten, dass der Kult der 2 Gesichter einen geheimen Verliesweg inmitten des Steins zu haben schien, welche am Karatakt des Todes standen. 

Trotz dieses deutliche gemachten Hinweises war Kinjao begierig darauf, die magischen Möglichkeiten Warunks für seine Zwecke einzuspannen. Am nächsten Morgen versuchten Kinjao und Thimron nun einigen Nekromanten-Adepten Angst einzuflößen in der Hoffnung an magische Tränke gelangen zu können, und verfolgten diese bis nach HochWarunk, wo sie von den Gardisten festgesetzt werden sollten und Sulman´Al Venish gerufen wurde, woraufhin sie einen Tumult starteten und wieder in die Unterstadt flüchteten. 

Dort begegnete Gulmond einem Vampirwesen das nur als Der Häuter bekannt war und dass von Kinjao nur dank einer Zone des Untotes Vertreiben erfolgreich war, bis sie schließlich das Versteck der Widerständler erreichten, welche sie aus der Stadt schmuggelten.
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Und weiter gehts. Wir haben noch einige Einträge aufzuholen bis wir am Ende sind.

20120130

Das Jahr des Feuers - Part XXXVII

Die Reise nach Warunk


14.10.2010



Ein Tag verging, während welchem sich die Helden auf Sankta Boronia ausruhten. Als am nächsten Tag man schließlich durch Gulmond als Vorhut ausserhalb des Nebels erfahren hatte, dass die Answinisten Lager gemacht hatten, die Schlacht mit einem taktischen Rückzug der schwarzen Truppen geendet hatte, sollte es nicht lange dauern, bis sich alle Helden in das Lager zurückmachten. 
 
Dort, im Lager, trennten vielleicht ein Dutzend Meilen das Heiligtum und das Söldnerheerlager von der Trollpforte und ihren nun dämonisch angehauchten Besetzern. Als eine der ersten Ereignisse, jagte dabei Kinjao zu Leomar vom Berg, um ihn anzulegen, dass mit Answins Marsch nun dieser auch in Ketten liegen müsste. 
 
Im Lager selbst entbrannte darüber ein Intrigenspiel sonderbarster Art, bei dem Karon Leomar beinah aufgrund eines deutlichen Hiebes unterhalb der Gürtellinie zum Schwert gefordert hätte. Kinjao Pläne schmiedete, Answin mit magischen Aufwand zu meucheln oder doch klar aus dem Weg zu räumen, Rhugash nach einem guten Bier suchte, Gulmond den Dolch spitzte und Thimron sich unverständlich der negativen Stimmung den Helden durch die Answin-treuen Hausmagier zeigte. 
 
An seinem Ende erfolgte durch Kinjao ein Ritual zur Sendung einer Botschaft an Rohaja, an dessem Ende diese selbst Kinjao und den Helden anempfahl, dass ein Attentat nicht in Frage käme. Ein Auftrag von Leomar, nach dessen Angaben von Rohaja selbst die Helden Silpion aus Warunk retten sollten, kam in den Weg. 
 
Mit Rohajas Befehl ihnen den notwendigen Antrieb gebend, die Inkettensetzung Answins weiter zu verzögern bis die Helden zurückgekehrt wären. Als die Helden am nächsten Morgen zur Trollpforte aufbrachen, versuchten sie mit alten und nicht ganz heilen Uniformen schwarzer Truppen dabei die Pforte selbst zu durchqueren. 
 
Während es allen unter Aufbringung einiger erbeuteter schwarzer Münzen der Warunkei gelang, durch die weitere Pforte ohne Probleme zu kommen, musste Rhugash selbst aufgrund eines Missgeschickes leiden. Hatte er sich vorher als Zwerg eine viel zu große Uniform eines Drachengardisten angezogen, welche die Elite der Warunkei waren, so war nun für die Torwächter zumindestens deutlich, dass dieser hier zu quälen war. 
 
Als er in einem kleinen Folterraum irgendwo inmitten der Mauer verhört werden sollte, richtete er ein Blutbad an, am Ende dessen er von den Zinnen Richtung Schwarze Lande sprang und die Helden zwang, ebenso Richtung Warunk zu fliehen vor den verfolgenden Gargoylen und Mauerwächtern. 
 
Dabei begegneten sie allerlei Seltsamkeiten auf ihrer Reise, umgingen auch das von Söldern überhäufte Altzoll, dem schwarzen Gegenstück zu Wehrheim, und erreichten am Ende des Abends schließlich, nachdem sie die dunkelsten Stellen der schwarzen Lande der Warunkei überquert hatten, Warunk selbst. Mit dieser Ankunft endete der Abend.
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Nach knapp einem Jahr komme ich also endlich dazu, das Journal mal zu Ende zu bringen. Hmmm, mal kucken wieviel ich für die letzten Einträge noch im Kopf habe...

20110217

Das Jahr des Feuers - Part XXXVI

Die Helden jagen der Spur der Fingerdiebe hinterher.


30.09.2010



Nachdem die Helden erfahren hatten, dass Josper, der vor langer Zeit in Sankta Boronia behandelte Boron-Akolyth, die Fingerknochen der heiligen Etilia gestohlen hatte und damit wahrscheinlich Richtung Burg Boronia geflohen war, war den Helden schnell klar, wie der weitere Verlauf der Ereignisse auszusehen hatte. 

Mit der Abordnung Golgariten sowie der Hochmeisterin der Golgariten Borondria im Schlepptau, machten sie sich auf den Weg zur Burg. Einen halben Tagesmarsch durch schlechtestes Wetter und diverse Umwege aufgrund der Widrigkeiten auf dem Wege wegen dauerte es, bis sie schließlich die Burg in Sichtweite hatten. 

Aber Burg Boronia bot einen jämmerlichen Anblick, ein heruntergebranntes Kastell inmitten eines zerstörten Burgringes am Rande eines Sees, das Zugtor schon vor langer Zeit zerschmettert durch unbekannte Invasoren. Jedoch, und gerade das hinderte die Helden mit ihren Mannen am sofortigen Eindringen, Banner der schwarzen Lande hingen noch an den Burgmauern. 

Eine Falle schnuppernd, schickte man Gulmond mit der Maxime hin, dem Schatten gleich sich an und in der Burg umzusehen. Gulmond wiederum, welcher so geheißen sich daran machte, die Burg zu infiltrieren, fand es ein leichtes, dort unerkannt und ungesehen umherzuschleichen, schein doch niemand sich dort überhaupt noch aufzuhalten. 

Vieles, wie zerstörte Holzbauten im Inneren des Burgringes, zerschmetterte Mauerstücke und Stallabschnitte und noch immer teils brennendes Stroh zeigten zwar ein Bild der Verwüstung, aber kein Anzeichen einer weiteren Besetzung durch Reichstreue Truppen. Tiefer eindringend, beschloss Gulmond, sich auch im Inneren des Kastells selbst umzusehen. Durch das halboffene Portalgleiche Tor des Kastells hinein konnte er bereits einen erhellten Garten sehen, und als er tiefer vordrang, offenbarte sich dieser ihm als einem Boronsrad gleich geschnittenen Muster, nicht ohne ihm jedoch auch einen Schock zu versetzen. 

An der Spitze des Gartens, wo das mit Schwarzen Rosen eingepflanzte Boronsrad seinen höchsten Punkt hatte, war deutlich ein hölzernes Boronsrad aufgestellt, an ihm aber hing ein Leib, der nur noch entfernt an den jungen Akolythen erinnerte, durch Folterung geschädigt und geschändigt war der junge Akolyth Josper dem Tode überlassen hier aufgehängt worden. Als Gulmond dem Sterbenden noch letzte Hilfe entbieten wollten, Josper noch vom Rad nahm, klammerte sich dieser noch an seinen Leib, um mit sterbendem Atem nur noch ein Wort hervorzustoßen. Keranvor. 

Die später hinzueilenden anderen wurden auch bald der Lage angesichtig, und es war nur Kinjaos Umsicht zu verdanken, dass die Verbindung zur Praiotengrotte Keranvor gemacht werden konnte, dem alten Heiligtum, in welchem Kinjao mit seinen Gefährten Brintim, Wulfgar und Thimron schon einst eine Sphinx und den Schwarzmagier Balphemor von Punin daran hindern mussten, die Greifen zu verderben. Dorthin nun führte ihre Reise, erneut zum Dorf Gryffen und zur Rittersfeste Gryffenstein, an welcher sie schon dereinst verweilten. 

Das Dorf, nunmehr von Zombies, den ehemaligen Dorfbewohnern überrannt, war ein leichtes für die Golgariten und Helden, als sie aber nunmehr den Hang zur Feste hinaufstiegen, welche den Eingang zum Felspalt bot, worin sich die praioheilige Grotte verbarg, trafen sie dort zuerst auf eine größere Ansammlung von Skeletten. Wenngleich immernoch keine wirkliche Herausforderung, wurde hier jedoch bereits deutlich, dass allein aufgrund ihrer Zahl ihr Feind über deutliche Macht verfügen musste. 

Das Innere der Grotte jedoch, deren Pforte aufgerissen und ihr Siegel gebrochen, war erfüllt mit einer ihnen allen unbekannten Schwärze, einer solchen, dass nicht einmal Fackeln ihr Licht wiedergaben. Selbst mit einem Flim Flam Kinjaos war es nur leichtestem Kerzenlicht gleich möglich, in die Tiefe hinabzusteigen, in welcher die Grotte lag. 

Als sie schließlich am Grund, in einem großen Raum ankamen, schon längst hatte Kinjao den Flim Flam fallen lassen, als sie vielen Gestalten im Hauptraum der Grotte gewahr wurden, 2 Stimmen, einer davon konnte Karon Lucardus von Kemet zuordnen, einem bekannten Schwarzmagier, die andere aber war abscheulichst bis auf das Mark und eher einer Bestie vergleichbar, wenngleich menschliche Worte mit ihr erklangen. 

Sie sprachen davon, dass die Schwärze verschwinden würde, sobald Uthars Pforte zerschlagen sei und deuteten an, dass nur die Fingerknochen ihnen hier helfen konnten. Auffällig war auch ein leichtes Grün im Hintergrund, dass erneut einen Obelisken, wie in Wehrheim und auch im Skorpiontal andeutete. 

Nachdem sie schließlich mitten in die Schwärze hinein die blau leuchtenden Fingerknochen Etilias erblicken konnten, und die Schwärze nach und nach ertragbar wurde, bis sie schließlich wie zu weichen schien, schlug ihre Stunde. Kinjao blendete die Anwesenden mit einem grellen Flim Flam, dessen Licht wie selbstverständlich in die tiefsten Ecken vordrang, und die Golgariten jagten auf die Ansammlung der zwischen den Helden und den Fingerknochen stehenden Untoten zu, welche sich als eine Ansammlung von gerüsteten Untoten verschiedenstes Coleurs präsentierten.

Schnell wurde dies zu einem Ausdauerkampf, mussten doch die Helden erkennen, dass die Fingerknochen Etilias an den knochigen Händen eines kuttenbewehrten und Knochenkronen tragenden Ungetüms mit dem Schattenwurf eines knochenförmigen Raben gegenüberstanden, welcher Karon und später Rhugash beinah mit einem Hieb niederstreckte, nur um im letzten Moment an deren Widerstand doch scheinbar zu scheitern, wenngleich ihm diese Probleme mit den Golgariten nicht widerfuhren. Währenddessen nutze Gulmond und Kinjao die Gunst der Stunde und versuchten deshalb, ihren Feinden mittels der Magie einzuheizen oder eben Gulmond mit seinem Dolch und schnellen Schnitten versuchte, die Untoten von sich zu halten. 

Als es Karon schließlich gelang dem Dämonengekrönten Unwesen die blau leuchtenden Finger von der Hand zu trennen und Kinjao diese durch die Grotte fliegend im letzten Moment auffangen konnte, dauerte es auch nicht mehr lange, als dass der letzte Golgarit in der Grotte sein Leben aushauchte und durch den Nirraven den Untoten Reihen hinzugefügt wurde. 

Kinjao gelang es dabei in letzter Sekunde noch den aus schwarzem Metall bestehenden Rabenschnabel der Hochmeisterin der Golgariten zu bergen, trotzdem war bereits klar, dass eine Flucht mit den nun erlangten Fingerknochen Ettilias unumgänglich geworden war. Noch verfolgt von den Untoten des Lucardus von Kemet und des Nirravens, flüchteten die Helden so schnell sie konnten nach Sankta Boronia zurück. Zwar waren sie in ihrer Flucht erfolgreich und die Verhüllung des Boron-Heiligtums begann von neuem, aber hinter ihnen kamen die Schwarzen Truppen und die Answinistischen Söldner aufeinander. Hier endete der Abend.

20110202

Das Jahr des Feuers - Part XXXV

Ich entschuldige mich für die Verspätung, wie so oft verhinderten persönliche Ereignisse die sofortige Fortsetzung.

Der Kampf um Wehrheim

16.09.2010



Nachdem die Helden beim letzten Mal realisiert hatten, dass Mirona ya Menario mit ganz Wehrheim ein Ritual durchführen wollte, war der Weg vorgezeichnet, als sie anfingen sich zur Quelle der eingezeichneten Ritualkreise zu machen. Dem Tempelgarten des Rahja-Tempels.

Schon auf dem Weg dorthin bemerkten sie, dass die Kämpfe in der Innenstadt Wehrheims deutlich zugenommen hatten und deren Note sich verschärft hatte. Als sie an Leomars Kommandoposten nahe des Tempelgartens ankamen, und sich Kinjao mit diesem kurzschloss, war für alle klar, dass das kurze Beben der Erde, dass sich kurze Zeit zuvor ereignet hatte, nur ein Vorzeichen der Dinge war, die da ihrer selbst harrten.

Gleichzeitig mussten die Helden und wohl auch so mancher Soldat oder Söldner in der gesamten Ruinenstadt bemerken, dass ein stetig stärker werdender Druck auf ihren zu liegen begann. Dabei stellten die Helden auch fest, dass die Dornenwand, welche den kompletten Tempelgarten umgab, schier undurchdringlich schien.

Dabei war es auch, dass Karon einen Weg hinein mittels eines SeilPfeils fand und allesamt Mirona auf dem Dach des nahegelegenen Rahja-Tempels erblicken konnten. Während Kinjao sich damit begnügte, alles auf den Fortifex zu begnügen und mittels diesem zu Mirona hinüber zu schweben, kletterte Karon mittels eines Seils über die Dornenwand, wo ihm Gulmond auch bald darauf folgen würde.

Als Kinjao nur noch wenige Dutzend Schritt entfernt war, kam sein gewaltiger Ignifaxius-Ruf zeitgleich, dessen Wirkung aber um den Bruchteil derselben zuspät, als er mitansehen musste, wie sich Mirona je einen Dolch in je eine Seite ihrer Selbst zu stechen, nur um dann den vollen Ignifaxius des Kinjao schmecken zu dürfen.

Zwar riss dieser die Haut auf und entstellte Mirona quasi über jedwede Gebühr, nur um sich einen Moment später wieder in einer höchst ekelhaften Art als ein eiterhaftes Geschwür, ähnlich zu diesem über ihren Rücken zu Ziehen und zu beginnen, jedwede erlittene Verwundung ihrer Selbst zu heilen. Während derweil alle zum Dach des Rahja-Tempels eilten, machte Kinjao sich für den Moment davon.

Derweil versuchten Rugash, Karon und Gulmond der immer monströser werdenden Mirona entgegenzutreten, nur um festzustellen dass trotz stetiger Treffer jede ihrer Wunden sich von selbst zu schließen begann und die Helden teilweise einfach wegwischen würde. Nachdem Rugash mit einem Prankenhieb beiseite gewischt wurde und Karon mehrfach versuchte, Mirona die Dolche mit den blutroten Kristallen aus ihrer Brust zu reißen, sie ihn packte und mit ihm voran sich einfach vom Dach warf, in dem Versuch, Karon unter sich zu begraben.

Im letzten Moment jedoch gelang es Karon sich aus dem Griff der monsterhaft gewordenen Mirona zu winden und auf ihren Rücken zu schwingen, wodurch sie seinen Absturz wenigstens abfederte. Mit schnellem Schwung sich von ihr abschwingend, klatschte schon vor ihm Rhugash, der sich entschieden hatte, mit seinem Felsspalter dem fallenden Monstrum hinterherzuspringen und mit voller Wucht auf ihrem Rücken landete und tief in sie trieb.

Nichtsdestotrotz wurde er von ihr abgeworfen und mit einem schnellen Hieb gegen eine nahegelegene Säule geschleudert, während der verletzte Karon sich aufrichtete und versuchte an die aufgestandene und stetig weiterwachsende, nun auf knapp über 3 Schritt hohe Mirona zu springen und ihr einen Dolch mit reiner Muskelkraft auszureissen, was ihm in einem Titanischen Moment auch gelang. Unglücklicherweise kam er daraufhin nicht von Mirona los und als sie seinen Körper mit ihren übergroßen Pranken zu fassen bekam anfing ihn langsam einem nassen Tuch auszuwringen.

Karon schrie vor Schmerzen, was aber eine Gelegenheit für Rugash öffnete, indem er sich selbst gegen Mirona warf und mit wenigen, geübten Handgriffen an ihr hochzog und mit überzwergischer Stärke anfing, auch den zweiten Dolch herauszuziehen. Als er auch diesen herausbekam, zerschmetterte er die in den Dolchfassungen steckenden Kristalle, was Mironas Ende bedeutete. Es sollte danach nicht mehr lange dauern, bis auch die Schlacht endete, und deutliche Verluste hatten Answins Truppen reduziert.

Und während klar war, dass der Obelisk nicht vernichtet wurde, machten sich die Truppen bereits daran, die Stadt durchgehend zu besetzen, während am Abend ein Festessen in der Wehrheimer Gardekaserne stattfand, an dem nur Gulmond und Rugash teilnahmen, wo sie mitbekamen, wie gerade durch Ludeger Offiziere dazu angestachelt wurden, Answin als Kaiser zu benennen.

Dies sollte dazu führen, dass Karon und Gulmond diese nachgemachte Reichskrone in der kommenden Nacht stahlen. In den kommenden Tagen sollte das Heer sich schließlich Richtung Osten, zur Trollpforte aufmachen, nachdem Lutisana noch gegen ein paar Rondrianer beinah in einem Zwist ein paar Schwerthiebe ausgetauscht hatte.

Auf dem Weg nach Osten kamen sie nach Gallys, wo sie Aedin zu Naris, dem Hochgeweihten von Sankta Boronia fanden, welcher auf dem Weg zur Burg Boronia von schwarzen Patrouillen aufgegriffen worden war.

Er erklärte, dass der Novize Josper, welcher dank den Helden wohl erwacht war, nach einigen Tagen nach Abkehr der Helden die Fingerknochen Etilias, des Artefakts das den heiligen Schleier um das Heiligtum gelegt hatte, gestohlen hatte und damit verschwunden war. Aedin hatte sich hinterher gemacht, wurde aber geschnappt. An dieser Stelle endete der Abend.

20110114

Das Jahr des Feuers - Part XXXIV



Answin steht vor den Toren.

02.09.2010



Nachdem Karon, Rugash und Gulmond beim letzten Mal mitsamt dem Reichserzmarschall Leomar und den verbliebenen Truppen die Bekanntschaft Lutisanas und dem Heer unter dem Rabenbanner machen durften, wurde ihnen nun der dem Namen nach führende, Answin von Rabenmund, vorgestellt. 
 
Flugs bezog das Heer Answins in den darauffolgenden Stunden Position im alten schwarzen Heerlager und baute ebenso einen Schutzring aus dem ehemaligen Belagerungsring auf, an den sich nun statt Zelten und Plätzen für 300 Mann fast 1200 Mann, Frau und Orks Platz suchen mussten. Nach ein paar kurzen Worten Answins an seine Verwandtschaft und den Reichserzmarschall, sowie der Vorstellung seines Sohnes Ludeger von Rabenmund für die Anwesenden, zog sich Answin für den Moment zurück. Den Helden, erschöpft und wie gezehrt erging es hierbei nicht anders. 
 
So suchten alle für den Moment erstmal  Ruhe und Frieden in der Umarmung Borons. Stunden später sollte es sein, Karon war längst im Innenhof von Burg Rabenmund über die Lektüre eines Schriftwerks in tiefen und unruhigen Schlaf verfallen, während Rugash gegenwärtig Wache auf den Zinnen stand und auch Gulmond sich bereits zurückgezogen hatte. Als Kinjao erwachte, als erster der Helden am späten Nachmittag, geschah dies unter großer Lautstärke von draussen, wo er schnell mitbekam, dass unter den anwesenden Rabenmunds ein erbitterter Streit herrschte. 
 
Schnell war deutlich auszumachen, dass 2 Seiten gebildet worden waren, in deren Mitte Answin am Rande stehend zusah, wie sich ein Teil seiner Verwandten jeweils offen darüber ausließ, dass Answin von Rabenmund älteren Hauses entweder als Reichsverräter sich von dannen machen sollte oder als letztlicher erneuter Reichseiner auftreten kann und muss und die letzte Hoffnung auf das Licht wäre. 
 
Kinjao, davon erzürnt stürzte in dem Gedanken darüber, dass die Reichsedlen durch das Sprechen über die Kaisersfolge des Reiches und die Erwägungen über Answin auf einer Seite als möglichen Kaiser gar dem Hochverrat zu beschuldigen wären. 
 
Darin hinein geradezu platzend, immer mit Argusaugen auf dem alten Answin über eine mögliche Reaktion seinerseits, beschrie er die Adligen, diese unlauteren Erwägungen mithin auf dem Innenhof der Feste Rabenmund zu unterlassen, grenze es doch an Reichsverrat. 
 
Hieraus entwickelte sich ein giftiger Austausch von Worten so spitz wie ein Schwertstreich, bis Ludeger anfing, Wachen anzuordnen, den Störling Kinjao gefangen zu setzen ob seiner Einmischung in eine Adelsdebatte, was nur im letzten Moment von Leomars beherztem Eingreifen in die Situation beendet werden konnte, wo dieser auflöste, wer Kinjao als solcher eigentlich wäre und dessen Stellugn deutlich bekräftigte. Während Answin im Hintergrund bereits ins Lager zurückkehrte, musste Ludeger von Rabenmund, Answins fünfter Sohn, hier einräumen, den Schlagabtausch zwar verloren zu haben, drohte aber indirekt mit Folgen. 
 
Die Adligen zerstreuten sich indes und der solcherart geweckte Karon, der des Austausches halb gewahr geworden war, sammelte mit Gulmond die Kiste mit den alten Ketten Answins aus seiner Zeit der Gefangennahme nach der Verschwörung von Gareth ein. 
 
Damit marschierte er schnurstracks ins Lager Answins, wo er nicht unweit des Kommandantenzeltes von Lutisana und Getreuen umringt wurde, alle die Hand an der Waffe. Nachdem Lutisana eindringlichst gegen Karon sprach und dieser ebenso aggressiv zurücksetzte, machte sie ihm erst den Weg frei, was Karon zu Answins Zelt führte. Dort wurde er nicht nur von Wachen sondern schließlich auch von Ludeger aufgehalten, welcher ihm mit wenigen Worte klarmachte, dass sein Vater ruhte und nicht gestört werden sollte. 
 
Wenngleich Karon und Gulmond diese offensichtliche Lüge durchaus bewusst war, liessen sie geraume Zeit nicht ab von ihrem Vorhaben, und nachdem Karon mit einer weiteren Drohgebärde Ludeger zu verstehen gab, was seine eigene Position in dieser Scharade sein würde, gingen er und Gulmond mitsamt den Ketten. Bis zum nächsten Morgen sollte die Stimmung gespannt bleiben. 
 
In der Zwischenzeit hatte Leomar mit Kinjao abgesprochen, dass Leomar versuchen sollte, Answins Truppen zu teilen, um einen Teil davon Richtung Sankta Boronia zu bringen, was deutlich machte, welchen Glauben die Helden in die Wunder ihrer Götter wirklich haben.  Als Kinjao und Gulmond am nächsten Morgen geweckt werde sollten und dabei die Pagen beinah zu Tode erschreckten, wurden sie zu einer Besprechung mit Leomar, Answin, Ludeger, Corelion, Answin dem Jüngeren, Goswin dem Jüngeren und Lutisana gerufen. 
 
Hierbei sprach Answin die Helden erstmals auch direkt an und forderte von ihnen einen Bericht über ihre Tätigkeiten seit ihrem Fortgang aus Gareth nach dem letzten Frühlingsturnier, welchem Kinjao auch umgehend Folge leistete. 
 
Als sie in ihrer Erzählung zu dem Punkt angelangt waren, dass Rohajas Rückkehr ins Reich dargestellt wurde, fiel ihnen der Reihe nach die Anwesenden ausser Leomar ins Wort über die Unmöglichkeit ihrer Taten, welches erst von Lutisana mit Zweifel bedacht worden war. Die Eisenringe mit Rohajas Antlitz waren den meisten nicht Beweis genug über die Umstände und nur Corelion gab zu bedenken, dass trotzdem weitergeplant werden sollte mit einer solchen Eventualität. 
 
Inmitten dieser Situation begann Goswin der Jüngere mit einer anschuldigenden Tirade gegenüber Answin von Rabenmund älteren Hauses, was unmittelbar danach zu dessen Auszug aus der Feste führen sollte. Währenddessen wurde von Answin bekanntgegeben, dass er mit seinem Heer die Befreiung von Wehrheim beginnen würde, was sich die Helden zwar anders vorgestellt hatten, welchem sie sich aber nicht widersetzten. 
 
In einem Gewaltmarsch vergingen die folgenden 5 Tage mit Answins Heer bis Burg Auraleth, wo 2 Banner Bannstrahler aufgenommen wurden, die Armee geteilt und Wehrheim am folgenden Morgen von Norden und Süden von Answins Truppen in einem Sturm genommen werden sollte. 
 
Die Helden frühestens an zweiter Front an der Südseite Wehrheims mit Leomars Mannen, hatten dabei den Auftrag, die Führerin der Wehrheimer Schwarztruppen, Mirona ya Menario, auszuschalten, welche sich entweder beim Obelisken im Wehrheimer Park oder in der Reichsvogtei befinden könnte. Kinjao, welcher in der Vornacht ausgekundschaftet hatte, dass er in Katzengestalt den Weg bis zur Vogtei beschreiten konnte und dort auch die Nekromantin Rhazzazors vermutete, leitete die Helden dabei in dem Wissen, dass sie wenigstens 3 weitere Straßenzüge überqueren mussten, um sich in den entbrennenden Straßenkämpfen einen Weg dorthin zu bahnen. 
 
Nachdem aus einem nahegelegenen eingestürzten Haus ein Knochenriese von vier Fuß komplett eingewickelt gegen das Sonnenlicht sich den Helden entgegen gestellt wurde, nutze Kinjao die Zeit Bihand- und Infanteriewaffenträger zu sammeln und zur Reichsvogtei zu führen, während Gulmond und Karon den Riesen in glorreichem Nahkampf vernichteten und der Praioscheibe anheim gaben, wodurch der Riese schließlich zerfiel.
 
 Mit Kinjao und den Söldnern sammelnd, stießen sie zum nächsten Straßenzug vor, wo ihnen von Gargylen und Harpyen der Weg versperrt war. Nachdem sie auch diese schließlich abgeschüttelt hatten, mussten sie vor der Vogtei noch eine Straßenbarrikade erklimmen und die dorthinter verschanzten aus dem Weg räumen, was Karon und Gulmond schließlich in einem flinken Schlag auch gelang. 
 
Endlich hatten sie die Vogtei erreicht, und bereits drang Feuer aus dem oberen Stockwerken. Während ihre Begleiter sich um die schwarzen Truppen in der Umgebung kümmerten, rannten Karon und Gulmond durch das Haus auf der Suche nach der Paktiererin, wohingegen Kinjao in ihr Arbeitszimmer eilte und eiligst begann das Feuer zu löschen und die Dokumente zu sichten, sowie den Ritualkreis dort zu inspizieren. 
 
Hier ergab sich für ihn in einem Geistesblitz die schreckliche Realisierung, dass Mirona vorhatte, ganz Wehrheim als Ritualplatz zu nutzen und ein schändliches Ritual mit einem Sikaryan-Spalt, einem Erdriss voller Lebenskraft, durchzuführen. Mit dieser Realisation endete der Abend.

20101231

Das Jahr des Feuers - Part XXXIII



Die Belagerung geht weiter und sogar zuende.



19.08.2010

Alle wussten, dass ihnen eine harte Nacht bevorstehen würde, nachdem Kinjao erst kurz nach Sonnenuntergang zurückgekehrt war. Karon hatte sich zwischenzeitlich noch einmal hingelegt, um ein paar Minuten der letzten Ruhe zu erhalten, wohingegen Gulmond eifrig auf den Zinnen spähte. Es sollte nicht allzulange dauern, dass die Angriffe in Intensität durch die Belagerer wieder zunahmen. 
 
Die ersten Stunden mussten aber hauptsächlich Pfeilschläge abgewehrt werden. Erst gegen Mitternacht musste es sein, dass Karon und Gulmond zusammen auf den Zinnen bereits in Position, Alarm gaben, als man sehen konnte, dass ein weiterer Belagerungsturm heranrollte und gleichzeitige Söldner mit Leitern den Burggraben durchkämmten, um mit Sturmleitern die Zinnen zu erklimmen. 
 
Während Gulmond dabei anfing, sich hinter den Zinnen in Sicherheit zu bringen und die Angreifer abzuwarten, oder ihre Leiter umzuschubsen, machten Kinjao und Karon sich bereit den Hauptsturm auf den Zinnen durch den Belagerungsturm abzuwenden. Nachdem von diesem auch schließlich die Belagerungsbrücke hinab fuhr um die Entfernung zu überbrücken, kamen auch schon die ersten Untoten der schwarzen Seite hinübergewankt. 
 
Es entbrannte ein wahrhaftig titanischer Kampf auf beiden Seiten, wobei Karon aber mit Leichtigkeit die Untoten von der Brücke fegte und sogar nach einige Zeit von Kinjao mittels eines ACCELERATUS noch beschleunigt anfing auch auf die feindlichen lebendigen Söldner auf der Brücke einzuschlagen. Währenddessen war Kinjao weiterhin am zaubern und begann auch sich selbst dieser Magie auszusetzen. 
 
Karon hielt so die Zugbrücke in Schach, wohingegen Gulmond die ankommenden Sturmleitern immer und immer wieder umzuschubsen versuchte. Dies gelang ihm jedoch nur halbherzig, und als es sogar soweit kam, dass über diverse Sturmleitern die ersten Angreifer nach oben kam, musste Gulmond anfangen, sie mittels Waffengewalt daran zu hindern, die Zinnen zu überkommen. 
 
Dem ersten Angreifer, so gelang es ihm noch einen Dolch in die Kehle zu rammen, wohingegen schon der zweite ihn zuerst bemerkte und im Gegenzug seinen Streitkolben vorstellte, was dazu führte dass der solcherart verletze Gulmond nicht in der Lage war, ihn davon abzuhalten über die Zinnen zu kommen. 
 
Ihm folge auch bereits ein weiterer Söldner nach, der jedoch hierbei noch auf der Leiter war. Der erste nun aber, der Gulmond nun mitten auf den Zinnen gegenüberstand und bereit war, diesem endgültig das Lebenslicht auszuschlagen, musste erleben, wie ein mittels Magie beschleunigter Kinjao von hinter ihm heranraste und diesem Bekanntschaft mit seinem Reiterhammer machen liess. 
 
Es war ein wahrlich grausames Schauspiel als Kinjaos Hammer auf den Rücken des Söldlings hinabfuhr. Während der Söldling solcherart tödlich verwundert noch zu Boden sank, wollte der nächste bereits auf Gulmond springen um ihm seinen Dolch in höchst martialischer Weise in den Leib zu stoßen. Gulmond wich jedoch mit einer schnellen Seitenrolle aus, wodurch sein Gegner auf den steinern Boden fiel. 
 
Hilflos gegenüber dem weiteren Vorgehen stieß Kinjaos Reiterhammer mit der spitzen Seite voran in den Leib des Mannes wie ein Geier auf Aas und nahm auch dessen Leben. Während Karon derweil die meisten Angreifer der Belagerungsturmbrücke vernichtet, von der Brücke gestoßen oder schlicht zu stark fürs Weiterkämpfen verwundet hatte, wandten sich dort der letzte überlebende schwarze Söldner zur Flucht um. 
 
Ein Fehler, wie er feststellen musste, denn nunmehr rannte ihm der so beschleunigte Kinjao von Gulmonds Position aus hinterher und tötete ihn mit einer schnellen Abfolge von Schlägen, noch bevor dieser das Ende der Turmbrücke erreicht hatte. Während damit dieser erste Angriff zurückgeschlagen war, mussten die Helden feststellen, dass die schwarzen Truppen derweil den Pfad zur Zugbrücke der Burg, welche gleichzeitig als Tor diente, mit Stein, Holz, Erde, und Teilen der Untoten füllte, und so den Burggraben nach und nach zurücktrieben. 
 
Während Karon schnellstmöglich anfing einige der in der Burg gefangenen zu rekrutieren um mit aus dem Steinboden heraus getriebenen Steinen die Untoten zu bewerfen, welche an der Arbeit waren, den Burggraben zu befüllen, mussten die Wachen im Innenhof die nächste Abscheulichkeit bekämpfen, als die Onager der Belagerer anfingen statt großer Geschossen mit Untoten zu feuern. 
 
Trotz allem aber, es fruchtete nichts, schien es den Belagerern in der nächsten Stunde zu gelingen, den Burggraben an der Brücke soweit aufzufüllen, dass man die kommende Sturmramme nicht nur schon erahnen konnte, sondern schließlich auch sehen. Kinjao, welcher von Karon nach oben gerufen worden war, begann daher mit einem riskanten Manöver, als er anfing mittels eines IGNISPHAERO die feindliche Sturmramme in Brand setzen zu sollen, was ihm soweit auch gelang. 
 
Damit war diese Gefahr soweit ausgeschaltet, läutete aber direkt den Weg zur nächsten ein, als Die Nekromanten sich im Verbund begannen hinzustellen und trotz des Beschusses mittels gebündelter magischer Kraft einen ZORN DER ELEMENTE abschoßen und damit das Burgtor in Schutt und Asche legten. Derweil musste Kinjao auch das Zeichnen seines Zauberzeichens abbrechen, welches er im inneren Torhaus hatte zeichnen wollen, um mittels eines FORTIFEX die Stabilität der Inneneren Gatter zu gewährleisten. 
 
Dies war auch in letzter Sekunde, da eine Gruppe von Soldaten um Leomar Bernfried von Rabenmund versuchte, die Kontrolle über die Torhäuser an sich zu bringen und das vordere Gatter geöffnet hatte wo schon erste Söldner durchkriechen wollten, was glücklicherweise von Kinjao mittels Magie und Hammer verhindert wurde. Bernfried jedoch hastete eilig von dannen, trotz einer blutigen Wunde durch Kinjaos Hammer, als dieser nebenher auslangte um Bernfried aufzuhalten. 
 
Diesem gelang es dann auch sich Zugang zum Fluchttunnel zu erhaschen und nur gefolgt von Karon begab er sich so schnell seine Füße ihn tragen konnten hindurch. Aber es war nicht schnell genug, als er bereits in Griffweite des Ausgangs des Fluchttunnels von Karons Schwert durchbohrt wurde. Glücklicherweise war der Tunnel noch nicht entdeckt worden. Kinjao und Gulmond stürzten derweil sich auf die verräterischen Subjekte um sie unschädlich zu machen und die Kontrolle über die Fallgitter des Torhauses zurück zu erlangen. 
 
Dies gelang. Nachdem Karon dann auch zurückkehrte, verblasste jedoch Kinjaos FORTIFEX und die feindlichen Truppen schienen sich vor vorderen Fallgitter zu sammeln, als aus ihrer Masse heraus der Finstermann trat und mit wenigen Bewegungen und einer Berührung des Fallgitters einen EISENROST wirkte und Kinjao somit ansehen musste, wie alle anderen auch, wie sich das Gitter langsam zu zerfallen und zersetzen begann. Voller Wut und Verachtung für seinen Feind über diese Geste öffnete Kinjao die VERBOTENEN PFORTEN und jagte ihm verächtlichst einen IGNIFAXIUS hinterher, welcher diesem mit voller Wucht in den Rücken traf. 
 
Dies riß ein großes Loch in seine Rüstung und offenbarte verwesende Körperteile, Maden und weiteres Krabbelgetier das dort herausquoll. Ein niederhöllischer Schrei entfuhr darauf hin der Kreatur, als es mit seinen Augen Kinjao fixierte. Dieser nahm daraufhin seine Robe hoch und zeigte dem Feind den blanken Arsch. Eine weitere Geste der Verachtung. 
 
Trotz allem zog sich Kinjao dann aufgrund seiner astralen wie körperlichen Schwächung in den Innenhof zurück. Als das äußere Fallgitter am durchrosten war, positionierten sich erneut die Nekromanten für einen weiteren ZORN DER ELEMENTE, was aber hierbei dazu führte, dass durch ein Missgeschick einer der Nekromanten seine Mitzauberer traf und wenngleich damit das äußere Fallgitter schließlich weggesprengt wurde, nahm es auch die Nekromanten mit in den Tod. Das innere Fallgitter schloß nicht, obwohl Bernfrieds Leute nach Sicht der Helden dort die Kontrolel nicht erlangt hatten. Es kam zu einem Gefecht am Eingang des Innenhofs, das an Brutalität und Gewalt die vorherigen Stunden noch zu übertreffen wollen schien. B
 
ereits in der Dämmerung war die Sonne am Horizont erschienen und so kämpften nur noch Menschen gegen Menschen, denn das unheilige Getier musste der Praiosscheibe weichen. Die Situation für die Verteidiger schien aussichtslos, als im letzten Moment ein Hornstoss erklang. Von den Helden ungesehen erschienen Reiter auf nahen Hügeln und jagten in das Lager und deren Heere und so wurde mit diesem Entsatz zusammen die Belagerungstruppe auch aus dem Innenhof nach draussen getrieben ebenso aufgerieben. 
 
Es gab keinen Gefangenen. Nach dem Kampf, auf dem offenen Felde, traten Karon und Gulmond den Anführern des Entsazheeres gegenüber, an ihrer Seite Leomar vom Berg und die Rabenmunds die auf der Burg verblieben waren. Wie ihnen schon vorher klar war, konnte dies nur Answin von Rabenmund und Gareth, älteren Hauses sein. Trotz allem vorstellig wurde ihnen zuerst Lutisana von Perricum, die gesuchte und berüchtigte Söldnerführerin. Nach einem Austausch von Feindlichkeiten endete der Abend.

20101217

Das Jahr des Feuers - Part XXXII



Die Belagerung von Burg Rabenmund zieht sich hin.



22.07.2010
Nachdem der Angriff durch den Belagerungsturm beim letzten Mal knapp abgewandt wurde, drohten auch in den folgenden Stunden in die tiefste Nacht hinein stetig Bedrohungen, sei es, dass man versuchte den Burggraben mittels Erde, Stroh und den Körpern der Untoten aufzufüllen damit Rammbock und ähnliches Zugang zum Burgtor hätten, wie auch der Zermürbung der Verteidiger durch Beschuss mit untotem Getier wie einer untoten Kuh. Jedoch konnten die Verteidiger, auch mit großer Hilfe der Helden, die Belagerung für die Nacht noch durchstehen. 

Erst mit dem Hahnenschrei und Sonnenaufgang wurde deutlich, wie erschöpft ein jeder war, als auch die Untoten sich jetzt erst im Erdreich verbargen und die Angriffe der schwarzen Truppen eingestellt wurde. Mit Sonnenaufgang kam auch wesentlich mehr Leben in die Burg Rabenmund selber hinein, als die erschöpften Helden sich erst einmal über die ganze Burg verteilten um einerseits entweder ein bisschen vom Weizenbrei abzubekommen oder schlicht einige Stunden Schlaf abzubekommen. 

Thimron machte sich erstmal auf dem Weg zu den Gemächern des Burgherren, in der Hoffnung, Answin dem Jüngeren von Rabenmund jüngeren Hauses Ratschläge ob der Situation zu erteilen. Mit einer ungeahnten Borstigkeit seinerseits empfahl er Answin dem Jüngeren dabei, doch einen Boten Richtung Greifenfurt zu schicken, in der Hoffnung, Answin den Älteren von der Situation Burg Rabenmunds zu berichten und als Entsatz zu kommen. Gleichwohl Answin der Jüngere dies aufnahm, war nicht ersichtlich, ob, wenn überhaupt, Thimrons Worte einen Effekt erzielt hatten. 

Sodann machte sich Thimron, gestresst durch diese Erfahrung hinab um selbst ein frühes Mahl einzunehmen und gleichwohl ein wenig in seinem Buch zu schreiben. Kinjao hingegen hatte dieselbe Zeit genutzt, sich sofort im Obergeschoss in den Schlafräumen der Wachen hinzulegen, um die kommenden Stunden ausgeruht und mit möglichst großer astraler Macht zu begegnen. Auch Gulmond entschied sich schnell, schlicht auf dem Innenhof seinen Schlaf zu suchen. Rugash der Zwerg hingegen suchte sein Heil nahe den Zinnen der Burg, um sich umgeben von den steinernen Zinnen zur Ruhe zu begeben. 

Ebenso erging es schließlich Karon, welcher sich an einem geeigneten Platze hinlegen würde. Die Stunden verstrichen in der Umgebung, und wie die anderen sich ausruhten und der schwer erschöpfte Thimron noch ein paar Zeilen schrieb, um die Arbeit an seinem Buch um jeden Preis voranzubringen, fiel ihm auf wie ein auf Marsch gepackter Soldat mit Answin dem Jüngeren sprach und sich dann Richtung des Torhauses der Burg machte, in welchem auch der geheime Fluchttunnel untergebracht war. 

Thimron versuchte den Soldaten abzufangen, scheiterte hieran jedoch. Als er dann noch hinterher eilte und die Wachen zwang, ihm den Fluchttunnel ebenso zu öffnen, und den Soldaten noch im Tunnel abzufangen, scheiterte er auch hier und verlor diesen noch im Tunnel. Als er auf der anderen Seite des Tunnels wieder an die Oberfläche kam, war dieser wie vom Boden verschluckt. Geschlagen musste er sich zurück ins Burginnere machen. Weiter über die Mittagsstunde hinaus erst war es, als die meisten der Helden erwachten, weniger denn wegen der Erschöpfung als auch um die Anstrengung der letzten Nacht und der Stunde um Stunde andauernden Schlacht. 

Karon, welcher als erster erwachte, und schnell die Müdigkeit abschüttelte, machte sich dann auch nach einem Gespräch mit Answin dem Jüngeren, Leomar vom Berg und Ludeger von Rabenmund auf, Kinjao zu finden, damit ein Plan für die Vernichtung eventuellen Belagerungsgeräts gefunden und durchgeführt werden kann. Wenngleich derartiges als „Alveranskommando“ unter den Führenden benannt wurde und eventuelle Truppe dafür abgelehnt wurden, stieß das Vorhaben nicht derartig auf Ablehnung, dass es den Helden selbst verboten wurde. 

Als die Recken schließlich alle wach und munter waren und man darüber beratschlagte, wie man dabei am besten vorgehen könnte, wurden die vereinzelten Helden zu einem Rat der Mächtigen gerufen, nicht umsonst einem Kriegsrat gleich in die Haupthalle von Burg Rabenmund. Zwar dauerte es einen Moment, bis alle beisammen waren, aber schließlich konnte die allgemeine Lage erläutert werden. Hierbei kam auch von Seiten Bernfrieds von Rabenmunds der Vorschlag, doch zu versuchen in Kontakt mit den Belagerern zu treten, welches auch von Thimron erfragt wurde. 

Dies wurde rundheraus von den anderen Rabenmunds wie auch Leomar jedoch abgelehnt. Auch ein Vorschlag Karons, einige Soldaten dafür abzustellen für den Versuch, feindliches Belagerungsgerät zu zerstören, wurde abgelehnt und den Helden erneut verdeutlicht, dass sie nur als Beratende, denn als Entscheider hinzugerufen wurden. Daraufhin stürmten Karon und Thimron wutentbrannt heraus. 

Nachdem sich später alle Helden aus der Haupthalle herausbewegt hatten, packten sie schließlich ihre Ausrüstung und begaben sich durch den Fluchttunnel im Brunnen wieder in die Aussenwelt und begannen, sich von dort aus an den Waldrand zu schleichen und das feindliche Lager zu beobachten. Ihnen wurde gerade hier schmerzlich bewusst, dass sie nur noch 1 Stunde bis Sonnenuntergang hatten. 

Karon war der erste, der sich geschwindt von den anderen abzusetzen begann und sich Richtung Lager schlich, wo er einen Skorpion gesehen zu haben meinte. Sich dorthin schleichend schaltete er erst die Wachen aus, was jedoch weitere Söldner auf den Plan rief, und nachdem er so schnell er konnte die Seilungen des Skorpions zu durchtrennen, vor seinen Verfolgern floh, waren auch die anderen langsam auf dem Weg davon. 

Rugash hatte in der Zwischenzeit mit einem Brandpfeil ein feindliches Lagerzelt in Brand gesteckt, während Gulmond Thimron dazu benutzt hatte, etwas Purpurblitz in die feindlichen Trinkvorräte zu schütten. Als sie jedoch Karon in den Wald rennen sahen, nahmen sie alle ihre Beine in die Hand. 

Im Wald selber wurden sie zwar ihrer Verfolger ledig, mussten jedoch mitsamt ihrer Pferde von dannen reiten. Kinjao nahm also die Pferde mit in die Entfernung und die anderen schlichen sich wieder in den Fluchttunnel, wo sie nur sehr knapp einer Entdeckung durch die schwarzen Söldner entgingen. Mit Kinjaos Rückkehr bei Sonnenuntergang und ihrem Gang zurück in die Burg endete der Abend.